Operation Kandahar - 22.-24.04. - CZ [MILSIM]

    • Offizieller Beitrag

    Die Bedenken versteh ih gut, da gehts mehr um die Fähigkeit a Fahrzeug auszuschalten ausm Hinterhalt. 10m wirds scho schießn und a Windschutzscheibe sollte da auch treffbar sein. :smiling_face_with_sunglasses:

  • Diese Frage ist relativ, wenn ich daran denke, dass ich Airsofter getroffen habe, denen die Rucksäcke an der Tanke aus dem Auto gestohlen wurden.

    Vlt. beruhigt es, wenn ich unterstreiche, dass das Zeug im Hänger festgeschnallt wird.

    Plus wies bei der Nightmission war auch zugedeckt.


    und bei 12 Leuten im Konvoi die alle BadAss aussehen traut sich eh keiner ran. :winking_face:

  • hi, kurzes update weil ich nicht mehr glaube, dass sich noch jemand anmeldet.


    wir sind derzeit 12 leute - 3 leute von ASVM der rest ASCW.


    im nächsten schritt erhaltet ihr die OPORD per mail, welche beinahe alle fragen beantworten wird (in ca. 2 wochen).


    betreffend training: habe mir gerade die teilnehmerliste angesehen. im prinzip hat schon jeder vom ASCW einmal ein training mitgemacht.

    die frage ist, ob ihr trotzdem eines haben wollts. ich kann nicht garantieren, dass ich zeit dafür habe, da ich mit dem ASVM trainings organisieren möchte.

    eventuell könnt ihr euren trainings-beauftragten dazu überreden eines zu machen :winking_face:


    um die vorfreude etwas zu steigern möchte ich noch anmerken, dass wir zusammen mit einem anderen team aggieren werden. eventuell kommt noch eine bzw. zwei kleinere gruppen dazu. dann sind wir in zugsstärke unterwegs und können am spielfeld auch entsprechend wüten (salut)


    wer noch nicht angefangen hat, sich fit zu machen......JETZT wär ein guter zeitpunkt. es wird sicher fordernd werden!!!

  • Denke das zumindest ein gemeinsames Training nicht schaden wird.


    Damit die weniger Birker-erfahrenen den Kommandanten kennenlernen :winking_face:

  • Gut, dann mach ich hier mal an After Action Report, zum nachlesen, was wir so gemacht haben.


    Teile vom ASCW bildeten zusammen mit den Airsoft Panthers, ASVM und dem BASV einen Zug (Delta 20) auf Seiten der ISAF Truppen. Der Gruppe vom BASV schlossen sich noch 4 Leute eines Deutschen Teams an. Delta 20 war Teil einer Kompanie, welche noch einen weiteren Zug umfasste (Delta 10). Dieser Bestand zum Großteil aus SATA und ASCL.

    Das Kommando über Delta 20 lag bei Whiskey.

    Stärke Delta 20 - 25 Mann


    Freitag:

    1. Mission (21:00 - 03:00): Ziel war, eine Kiste im östlichen Bereich der ISAF Base (Punkt 24?) zu sichern und diese ab 00:00 Uhr in die eigene Base zu bringen.

    Delta 20 erhielt den Auftrag an der Lichtung nahe Punkt 25 das Durchkommen des Feindes zu verhindern bzw. so lange wie möglich zu verzögern.

    Bereits beim Anmarsch an die Lichtung kam es zu Feindberührung -> Der Feind, welcher in kleiner Gruppe unterwegs war wurde geworfen und der Marsch zur Lichtung fortgesetzt. Dort angekommen, waren versprengte eigne Teile vor Ort, welche aber kein Englisch konnten. Weiters wurden Fahrzeuge erkannt, deren Zugehörigkeit allerdings nicht klar war. Wir nahmen den Riegel östlich der Lichtung ein (ASCW) und stießen auch westlich entlang der Lichtung vor (Panthers). Schließlich wurde klar, dass es sich um Feindfahrzeuge handelt. Es wurde angegriffen. Möglicherweise erfolgten auch Treffer auf den Fahrzeugen. Gemäß Auftrag verschanzte sich Delta 20 und verhinderte ein Durchbrechen des Feindes. Die Fahrzeuge zogen sich zurück, doch immer wieder anrückende Feinde reduzierten die eigenen Kräfte. Schließlich war ein Großteil des Zuges ausgefallen. Verbleibende Teile zogen sich zurück und konnte gemeinsam mit Verbündeten die Kiste Auftragsgemäß bergen.


    Samstag:

    1. Mission (07:00 - 10:00): Im Bereich Shorabak (östlich von Base) sollten die drei blau markierten Punkte eingenommen und gehalten werden. Bis um 10:00 Uhr sollten soviel dieser Punkte wie möglich eingenommen sein.

    Auftrag Delta 20 - Marsch zu Punkt 27 und von dort aus nord östlich bis Punkt 19 (größter Hügel den wir am Gelände gesehen haben) einen Riegel aufbauen um ein Durchstoßen des Feindes zu verhindern.

    Bereits beim Anmarsch an gab es an Punkt 25 hefitigen Kontakt. Dabei konnte ein Fahrzeug ausgeschalten werden. Wir wurden von nachrückenden Einheiten abgelößt und setzten den Marsch wie geplant fort. Riegel wurde bezogen und es gab schnell Feindberührung aus Richtung Punkt 19. Der Zug verlagerte sich Hügel Aufwärts um den Hügel einzunehmen, was jedoch nicht gelang. Schließlich war der gesamte Zug ausgefallen. Der Feind konnte dabei jedoch so lange aufgehalten werden, dass schließlich alle drei Punkte gehalten werden konnten.


    2. Mission (12:00 - 1500): Ebenfalls sollten drei Punkte eingenommen und gehalten werden. Diesmal westlich der Base (Gebiet: Panjwayi). Delta 20 sollte gemeinsam mit Kompanie Echo Zu Punkt 1 vorstoßen, diesen Punkt einnehmen und wann nördlich vorstoßen um einen Riegel zu beziehen. Um den Punkt erreichen zu können durfte das Spielgelände wie auf der Karte markiert auch umgangen werden. Es bestand die Möglichkeit die angrenzende Wiese zu benützen.

    Bereits vor Missionsstart wurde beobachtet, wie große Teile der Feindlichen Kräfte in das Zielgebiet verlegt wurden. Darunter auch mehrere Bewaffnete Fahrzeuge. Somit startete die Mission unter enorm schwierigen Bedingungen.

    Auf Basis dieser Beobachtung, wurd das bewaldete Gebiet wo großräumig wie möglich umgangen. Es konnten an der Waldkante feindliche Kräfte beobachtet werden. Diese kümmerten sich allerdings nicht um uns.

    Im Zielgebiet konnte wir ohne Gegenwehr in den Wald eindringen und Gelände einnehmen. Schließlich trafen wir auf Feinde und Delta 20 baute eine Linie auf, damit Echo den Angriff über die Flanke durchführen konnte. Jedoch kam Echo nicht......

    Nach einiger Zeit wurde beschlossen, dass Delta 20 den Punkt ohne Hilfe einnehmen muss. Dieser Versuch scheiterte, allerdings.

    Nachdem große Teile des Zuges gerespawnd waren, nahmen wir den Kamp wieder auf und begaben und zum Mittleren Punkt, welcher eingenommen werden sollte. Dort waren jedoch bereits sehr viele eigene Kräfte, weshalb wir uns wieder unserem ursprünglichen Auftrag widmeten. Beim Anmarsch an Punkt 1 endeckten wir Feinde, welche uns den Rücken zukehrten. Uns war nicht bekannt, dass eigene Teile den entsprechenden Punkt bereits eingenommen hatten. Die gesichteten Feind versuchten verbündetet Kräfte zu umfassen und in die Zange zu nehmen. Wir konnten dies unbewusst verhindern, indem wir den aufgeklärten Feind angriffen. Nach Spielende für diese Mission wurde uns mitgeteilt, dass ISAF zwei von 3 Punkten erobern konnte, was in Anbetracht der Nähe zum Feindlager eine großartige Leistung darstellt.


    3. Mission (17:00 - 20:00): Wieder mussten drei Punkte eingenommen und gehaltn werden. In der letzten Mission dieser Serie befand sich das Zielgebiet diesmal nörlich der ISAF Base. Aufgrund der Distanz zum Einsatzraum wurde versucht, sämtliche Teile mit Fahrzeugen zu verlegen. Da ein Fahrzeug mit großer Kapazität ausgefallen war, entschloss sich Delta 20 den Einsatzraum zu Fuß zu erreichen. Nach einem ca. 45 minütigen, durchaus fordernden Fußmarsch erreichten wir den ersten Taktsichen Punkt noch bevor alle Truppen in den Einsatzraum verlegt waren.

    Da an diesem Punkt keine Verbindung zum Kommando möglich war und es hier sehr Ruhig erschien, gingen wir weiter zum nächsten Taktischen Punkt (Punkt 18). Wie waren augenscheinlich alle eigenen Teile versammelt und kämpften um einen Hügel. Wir versuchten in der Mitte vorzustoßen, was jedoch aufgrund der unkoordinierten Lage nicht zum Erfolg führte. Delta 20 musste in den Respawn.

    Der Rückmarsch erfolgte ebenfalls wieder zu Fuß.


    4. Mission (21:00 - xx:xx): Im Raum Panjwayi befand sich ein Fass, welches das Objektiv darstellte. Der Feind musste dieses Fass erobern und in das Dorf Kandahar bringen.

    Alle verfügbaren Teile wurden für diese Aktion in einem großen Haufen zusammengefasst und es erfolgen ein unkoordinierter Fußmarsch Richtung Fass. Dort angekommen war es verdächtig ruhig. Es konnte überhaupt keine Bewegung festgestellt werden. Nach einiger Verwirrung war klar, das Fass wurde bereits entfernt. Wir gingen weiter Richtung Dorf Ghorkar. Auf dem Weg ergab sich ein kleines Gefecht, welches wir schnell und entschlossen für uns gewinnen konnten. Ghorkar wurde durchquert, und dem Feind war zunächst nicht bewusst, dass es sich bei der marschierenden Truppe um Feindkräfte handelte. Bis dies erkannt wurde, waren wir bereits durch das Dorf durch. Als wir im Dorf Kandahar ankamen war klar, dass diese Mission verlorgen war. Es erfolgte der Rückmarsch in die ISAF Base.

    Dort angekommen, wurden wir informiert, dass eigene Teile Unterstützung im östlichen Bereich der Base benötigen. Aus den anwesenden Teilen von Delta 20 wurde eine kleine Gruppe gebildet und sofort Richtung Punkt 25 verlegt. Dort angekommen nahmen wir wieder den Riegel östlich der Lichtung ein. Hier gab es massives Feindaufkommen. Wir suchten den Kampf, wurden aber nach kurzer Zeit rausgeschossen.


    Sonntag:

    1. und einzige Mission (08:00 - 12:00): Östlich von Punkt 27 sollte sich ein Abschußvorrichtung für Raketen befinden. Mit Hilfe dieser Vorrichtung wollen Feindkräfte eine Rakete abfeuern, welche sich westlich von Punkt 27 befindet. Auftrag für Delta 20 - Verhindern, dass die Rakete Feindkäften in die Hände fällt.

    Der Anmarsch erfolge ohne Vorkommnisse. Es wurde ein Hinterhalt bezogen und das Gelände abgeriegelt. Bereits kurz darauf, brachen drei feindliche Fahrzeuge durch und fuhren direkt bis zur Rakete. Eine Gruppe wurde direkt zu den Fahrzeugen verschoben. Diese Gruppe konnte das vorderste Fahrzeug abschießen. Eine weitere Gruppe näherte sich von Hinten an und beschoss die Fahrzeugkolone. Die 3. Gruppe versuchte nachrückenden Feind aufzuhalten. Schließlich traf ein weiteres feindliches Fahrzeug und viel Infanterie ein. Diesem Aufgebot konnte Delta 20 nicht lange wiederstehen und viel gesamtheitlich aus.

    Im Anschluss wurde der Respawn auf Instant Respawn abgeändert. Es wurde mehrmals versucht von der ISAF Base aus, in Richtung Abschussvorrichtung vorzustoßen, jedoch war beinahe das gesamte Gelände von unzähligen Feinden besetzt.

    Um ca. 10:30 wurden alle Kampfhandlungen eingestellt und es folgte die Heimreise.

  • Lessions Learned:


    Im Nachtkampf waren wir teilweise trotz guter Ausrüstung unterlegen.

    Wir müssen uns gegen technische Überlegenheit eine Strategie einfallen lassen. Diese könnte den Einsatz von massiv viel Licht bedeuten. Dringend wird hier ein Training benötigt.


    Die Reichweiten der feindlichen AEGs ist unseren bei weitem überlegen. Die Limits sind bei Airsoftwars noch höher als bei BW und damit der Unterschied noch gravierender.

    Zur Lösung dieses Problems sind Markierer mit mehr Leistung gefragt.


    Bei Airsoftwars sind sehr viele Fahrzeuge im Einsatz. Beinahe jede Mission beinhaltet Fahrzeuge in Schlüsselpositionen. Es muss definitiv mehr Möglichkeit geschaffen werden, um Fahrzeuge auszuschalten.


    Aufgabenverteilung in der Gruppe war hervorragend und soll so beibehalten werden.


    Die Übernahme des Zuges war definitiv eine gute Idee. Somit konnten wir an allen Missionen teilnehmen, was zu spannenden und fordernten Aufgaben führte.

  • Das bedeutet, jeder Spieler benötigt ein Paintballkugel schießendes Gerät (Granatwerfer oÄ) und ne Taschenlampe mit ordentlicher Leuchtkraft (mit mind 2500 Lumen)? :grinning_squinting_face:

  • Gut, dann mach ich hier mal an After Action Report, zum nachlesen, was wir so gemacht haben

    Wow...

    So wies aussieht hab ich den Mission Report umsonst gemacht :grinning_squinting_face:

    Naja, hier ist jedenfalls der Log den ich geführt hab^^


    Kandahar 2022


    Anreise 22.04.22


    0900 Abfahrt von Bort


    1615 Ankunft am Kandahar Gelände


    1615 - 1900 Anmelden, Chronen, Aufrödeln


    1900 Befehlsausgabe


    1930 Befehlsausgabe Kdt


    2100 Spielstart


    2130 Erstes Gefecht bei Hügel


    2230 Ausfall bei Al uzza Valley (25)


    2330 Smoke und Birker Ausfall bei 25


    2400 Wahrscheinliches Ende der Nachtmission ( keine Aufträge mehr)

    23.04.22


    0700 Spielstart


    0730 Erster Kontakt 1 Fzg ausgeschaltet


    0740 Riegel bei Punkt 27 bezogen


    0830 Ausgeschaltet bei 19 (Wuchti, Tom, Schöni)


    0851 Ausgeschaltet bei 19 (Bort, Smoke)


    0900 Großteil Whiskey ausgefallen


    1130 respawnen, Briefing neuer Auftrag (Riegel vor Ghorkar)


    Abmarsch 1200


    1300 Großteil Whiskey und D20 (BASV und Panthers) ausgeschaltet beim einnehmen von Pos 1 (destroyed factory)


    Erfolgreich eingenommen und neue Mission Objekt halten bis 1500


    Reste Wiskey (Smoke, Saiga, Scorch, Wuchti)


    1410 Whiskey ausgeschaltet bei 1


    Reste Whiskey zeitgleich wieder eingestiegen, 1 wieder eingenommen und dann 5 marschiert wo der Trupp vernichtet wurde


    1700 Abmarsch zu Punkt 7 zu Fuß mit ca 6 extras von den Crusaders


    1748 Ankunft an Punkt 7


    1755 Abmarsch Punkt 7


    1820 Ankunft an Punkt 8


    1830 Schwere Ausfälle nach Eigenbeschuss


    1840 Abschuss


    1930 Abmarsch Richtung Respawn


    2030 Ankunft im Camp


    2100 Nachtmission


    Abfangen der Gegner bei Punkt 2 und Fass verteidigen, Fass war nicht auffindbar


    Weiter marsch Richtung Kandahar


    Ausgeschaltet von 2 ISAF FZG, wiedereinsgieg durch medic


    Durch Kandahar marschiert und entdeckt worden - ausgeschaltet


    Danach Gefecht bei Punkt 25


    Flankiert worden von Gegnern und ausgeschaltet

    24.04.22


    Tagwache 0700


    Angesetzter Spielstart 0845


    Spielstart 0800


    Missionsziel: Raketenabschussvorrichtung vor Taliban beschützen und Munitionsbeschaffung verhindern bei Punkt 27


    09100 Ausgefallen nach Hinterhalt legen


    1 Fzg Ausgeschaltet


    Teile Whiskey sind danach selbstständig mit Instant Respawn mehrere male wieder eingestiegen.


    Kampf wurde bis ca 1100 fortgeführt


    1150 Exfil letzter Teile Whiskey

    Leider hab ich vergessen den Log rechtzeitig an HiTecK weiterzureichen, qber wie es scheint war das auch gar nicht nötig :winking_face:


    Für mich ist definitiv klar dass wir die Energielimits noch mehr ausreitzen müssen und auch dass wir nächstes mal den ASCW Laucher nächstes mal nicht vergessen dürfen.

  • Scorch: ja so in etwa. wir brauchen definitiv mehr AT markierer und mehr licht.


    Wuchti: bitte behalte deine dokumentation während des einsatzes bei. diesmal konnt ichs ausn gedächtnis machen, weil es nicht so umfangreich war....


    noch eine sache wurde erkannt: die Briefings machen wir nächstes mal, wenn zeitdruck herrscht mit dem ganzen zug. somit ist jeder über alles informiert. das die GrKdt einzeln gebrieft werden und diese dann noch die Gruppen briefen müssen, benötigt einfach zu viel zeit.

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